Jan Peters SC Paderborn 07 U19

Jan und Pedro im U19 Halbfinale um die deutsche Meisterschaft

Im Halbfinale fehlte nicht viel

In der Home‑Deluxe‑Arena hat die U19 des SC Paderborn 07 am Sonntag, 10. Mai 2026 Vereinsgeschichte geschrieben. Mit einem konzentrierten 2:1‑Erfolg über den VfL Bochum zogen die Blau‑Schwarzen ins Halbfinale am Sonntag,  17. Mai 2026, gegen den 1. FC Köln um die deutsche Meisterschaft ein – ein Meilenstein für die Paderborner Nachwuchsarbeit.

Bochum scheitert vom Punkt

Nach einem verschossenen Bochumer Elfmeter fand der SCP immer besser ins Spiel. Lasse Eickel sorgte mit zwei Treffern für eine verdiente 2:0‑Pausenführung. In der zweiten Hälfte wurde es noch einmal eng, doch der Anschlusstreffer der Bochumer brachte die Paderborner Defensive nicht aus der Ruhe. SCP‑Torwart Konstantin Sommer hielt in der Schlussphase mehrfach stark und sicherte den Sieg.

Jan & Pedro überzeugen

Besonders überzeugend präsentierten sich die beiden Flügelspieler Jan Peters und Pedro Restrepo Naranjo – beide ehemalige Sportklassenschüler der NRW‑Sportschule Lise‑Meitner‑Realschule Paderborn. Schon dort fielen sie durch Ehrgeiz, Selbstständigkeit und Verlässlichkeit auf: ob Unterricht oder Training, Jan und Pedro waren immer präsent.

Jan trägt das SCP‑Trikot bereits seit Jahrgang 5, Pedro kam später vom SV Meppen nach Paderborn und lebt seitdem im Sportinternat.

Legendäre 2023er-Schulmannschaft

Natürlich waren beide auch beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia & Paralympics 2023 in Berlin dabei – mit jener legendären Schulmannschaft, die das Halbfinale nur hauchdünn verpasste. Was damals nicht gelang, haben sie nun im SCP‑Trikot erreicht.

Im Halbfinale fehlte nicht viel

Im Halbfinale warfen die Jungs alles in die Waagschale, drehten die Partie mit beeindruckender Moral und zeigten, warum sie zu den stärksten Nachwuchsteams des Landes gehören. Auch wenn Köln in der Verlängerung das glücklichere Ende erwischte, blieb der SCP mit Pedro und Jan als Mannschaft in Erinnerung, die unerschütterlich nach vorne spielte und das Geschehen über weite Strecken bestimmte. Für die Jungs von der Lise‑Meitner‑Straße wurde es ein Spiel, das Mut machte – denn Leistung, Leidenschaft und Haltung waren absolut auf Finalniveau.

Und an der Lise-Meitner-Straße ist klar: Diese Jungs haben noch lange nicht genug. Wir drücken weiter die Daumen!